Das Öchsle

Biberach - Ochsenhausen

     
     
     
     
     
     
     
     
   
  Stand: 04.05.2006
Kontakt: H.P. Schramm
     
Streckenkarte Diese Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750 mm führte vom an der Südbahn von Ulm nach Friedrichshafen gelegenen Biberach nach Ochsenhausen. 1899 wurde der Hauptteil der Strecke von Warthausen bis Ochsenhausen eröffnet, dem dann 1900 noch die parallel zur Südbahn verlaufende Verlängerung bis Biberach folgte. In diesem Streckenabschnitt befand sich auch die betrieblich interessante Kreuzung zwischen der Schmalspurbahn und der Südbahnstrecke.
Der zunehmende Individualverkehr führte dann 1964 zur Einstellung des zuletzt sehr spärlichen Personenverkehrs. Da sich die Schemelanlage für den Rollbockverkehr von Beginn an in Warthausen befand, war der Streckenabschnitt zwischen Biberach und Warthausen entbehrlich geworden und wurde daraufhin abgebaut. Der Güterverkehr hatte weiterhin einen beträchtlichen Umfang, was hauptsächlich auf den Hauptkunden der Bahn, die Firma Liebherr in Ochsenhausen, zurückzuführen war. Täglich fuhr ein Zugpaar mit bis zu 10 aufgebockten Güterwagen über die Strecke.
1983 wurde der Güterverkehr eingestellt, und diese Strecke als letzte Schmalspurbahn der Deutschen Bundesbahn auf dem Festland stillgelegt.
Die Strecke wurde nach der Stillegung jedoch nicht abgebaut, und wird inzwischen wieder als Museumsbahn betrieben.